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wußte aber auch, daß von allem diesem nichts als einearmselige Bevölkerung von ungefähr 4000 Menschenund zerstreute Ruinen übrig geblieben seyen.
Aber wie viel Vergnügen hätte es mir gemacht,diese Ruinen zu besuchen, die Ruinen der Denkmalebesonders, welche geeignet gewesen wären, an einigewundervolle Begebenheiten der evangelischen Geschichtezu erinnern, und hätte ich auch nur die Kirche desheiligen Petrus sehen können, welche von der heiligenHelena auf dem Platze des Hauses erbaut worden ist,in welchem die Schwiegermutter dieses Apostels durchJesus Christus geheilt wurde, wo er selbst, der Ueber-licfcrung zufolge, das Glück hatte, den wieder aufer-standenen Heiland zu sehen, wenn ich, sage ich, nurdiese Kirche gesehen hätte, ich wäre zufrieden ge-wesen.*)
Noch lebhafter aber schmerzte es mich, daß ich dasVorhaben nicht ausführen konnte, welches ich auf derReise gefaßt hatte, den See an demselben Orte und inderselben Richtung zu überschiffen, wo Jesus mit seinenJüngern war, als er mit seinem mächtigen Worte den
*) Einige Schriftsteller schreiben die Ehre der Erbauungdieser Kirche dem Tankrcd, König von Sizilien undStatthalter von Judäa unter Gottfried, zu. Andere,und zwar allem Anscheine nach mit mehr Recht, ver-sichern, daß die Sorgfalt Tankred's sich darauf be-schrankt habe, das von der heiligen Helena aufgeführteGebäude ausbessern zu lassen.