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Theil 2 (1837)
Entstehung
Seite
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Wellen gebot, den Sturm in Nuhe verwandelte, odertaufende von Fischen in die Netze seiner Apostel sandte.Die Gewohnheit, die ich seit meiner Ankunft in Pa-lästina angenommen hatte, mich an die Fußstapfcndieses gütigen Meisters zu halten, mich an denselbenOrten zu befinden, von denen ich. wußte, daß auch ersich dort befunden habe, die nemlichen Pfade, die ncm-lichen Flüße zu überschreiten, war eine meiner Hauptfreuden; ich fühlte, daß die Wunder seiner unendlichenGüte sich dadurch meiner Seele starker eingruben, daßmein Herz von ihnen durchdrungen, gerührter ward,daß meine Gedanken, meine Neigungen dadurch seinerwürdiger wurden, und nun verlor ich eine Gele-genheit, welche sich vielleicht nie mehr darbieten wird.

Dieser schmerzliche Gedanke, die Geißel deren Ver-heerungen ich fürchtete, die Erinnerungen des Tagesmeine Leiden es hätte nicht so viel bedurft, um michwach zu erhalten. Ich konnte nicht schlafen.

Um Mitternacht, wie wir es beschlossen hatten, be-gaben wir uns auf den Weg. Die ersten Strahlendes Mondes beleuchteten die ganze Gegend. Dann undwann kehrte ich zurück, hielt an, um noch einmal denSee, die Stadt, die umliegende Gegend zu betrachten,welche ich bcynahe eben so deutlich, als bcym hellenTage, unterscheiden konnte, und die mir nun eine ruhi-gere und sanftere Ansicht gewährten. Ich mußte meineBlicke mit Gewalt davon abwenden. Während demhatte die Karawane ihren Weg fortgesetzt, und da ichsie nur noch wie einen Gegenstand sab, der sich bald