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Theil 2 (1837)
Entstehung
Seite
221
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dieses Heer jedes Nebel und jede Schmach zu ertragen,das Schwert, das Feuer, den Verlust des wahrenKreuzes, die Niedermetzlung seiner tapfersten Kriege.»die Gefangennchmung seines Königs, und um dasUnglück in seiner größten Gewalt zu empfinden, mußtees, wenn man mehreren gleichzeitigen Chroniken darüberGlauben schenken darf, zu den Hauptursachen so großenMißgeschickes auch die Treulosigkeit und die Verräthc-rey eines seiner Anführer rechnen, auf dessen Treue zuzahlen, es das höchste Recht hatte. Diese Felder warenmit den Leichen der Christen bedeckt; diese Furchenwaren mit ihrem Blute getränkt, welches, wie Saladinselbst sagt, wie der Regen strömte, und ihre zerrissenenGlieder, ihre ausgetrockneten Gebeine blieben beynah?ein Jahr lang ohne Begräbniß,. zugleich den Triumphwie die Grausamkeit des Siegers beurkundend.

Dem Ufer folgend kamen wir nach Tiberias,von dem die Schlacht, an die ich Sie so eben erinnerthabe, den Namen trägt.

Mauern, welche von Thürmcn bestrichen und vonden Gewässern des Sees bespült werden, geben derStadt das Ansehen einer Festung; allein wenn mansich nähert, gewahrt man schnell, daß diese Wälle keinenKanonenschuß aushalten würden. Ein Soldat saßganz allein am Thore der Stadt. Wir hielten vordem Hause eines Bekannten des Herrn Catafago; er,Herr Accourti und ich stiegen ab, und traten ein. Ichhatte einen Empfehlungsbrief an einen jungen Araber,und beauftragte einen Diener, ihn sogleich abzugeben.