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auf den Bergen auf, schreyend und sich selbst mitSteinen zerschlagend.«')
Obwohl dieser See, wie ich eben gesagt habe, derStädte, Dörfer und prachtvollen Häuser beraubt ist,welche ihn vor 2000 Iahren verschönerten, so bietet erdoch noch gegenwartig einen herrlichen Anblick dar.Auf allen Seiten von Lorbeerrosen umgeben, die ihredichtbelaubten und blühenden Zweige auf die ruhigeOberfläche seiner hellen Gewässer hinabneigen, stellt erdas reihende Bild eines unermeßlichen Spiegels dar,dessen Rahmen ein grüner mit Blumen geschmückterKranz bildet.
Den Eindruck, den dieser liebliche Anblick hervor-brachte, ward durch die Erinnerung an die Ereignisse,deren Schauplatz diese Orte waren, schnell in mir zer-stört. Hier war es, wo am 2. Julius uz? die blu-tigste und für die Christenheit traurigste aller Schlachtenvorsiel, deren in den Jahrbüchern des Orients Meldunggeschieht. Die Soldaten Saladins stürzten einem un-gestümen Strome gleich von diesen Bergen auf daschristliche Heer herab, welches sie in die Ebene gelockthatten. Nachdem es hier, zwey ganze Tage lang eineBeute des Hungers, des Durstes und jeder Noth, gegendie Macht der Ungläubigen gekämpft hatte, ward esin Stücke gehauen, und verlor alle Früchte der Helden-thaten, welche es in den Besitz seiner Eroberungen ge-setzt und bisher darin erhalten hatten. Hier hatte
Markus. V. ! — L.