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Theil 2 (1837)
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diesem Himmel sind die göttlichen Worte herabgekom-men: »Dieser ist mein vielgeliebter Sohn, an dem ichmein ganzes Wohlgefallen habe.«

Und ich war nicht weniger gerührt, als wenn ichdie himmlische Stimme, welche diese Worte aussprach,selbst vernommen hätte; es kam mir vor, als scy Jesusmitten unter uns; ich sagte: »Hier ist gut seyn!« Lo.num est llic esse. Diese Worte ertönten in der Tiefemeines Herzens wieder.

Im Herabsteigen schlugen wir den Weg ein, wel-cher zum Jordan führt. Wir waren von diesem Flußeungefähr sechs oder sieben Stunden entfernt. AmMittage machten wir unter einigen Bäumen einesärmlichen Gartens Halt, um einige Nahrung einzu-nehmen und unsere Pferde ruhen zu lassen. Hieraufmachten wir uns wieder auf den Weg. Bald befandenwir uns in einer sehr fruchtbaren Gegend. Wir stießennur auf Araber, die mit Einsammlung ihrer Aernte be-schäftiget waren, oder an der Seite ihrer Kameelefröhliche Lieder ihres Landes sangen.

Es war 4 Uhr, als wir von der Höhe des Berges,den wir hinabstiegen, in der Ebene den See Tiberiasund den Jordan erblickten, der durch den See fließt,ohne sich mit ihm zu vermischen, um sich nach langenUmwegen in das todte Meer zu verlieren.*)

*) Nach einigen Schriftstellern wird der See Tiberiasnicht allein vom Jordan erhalten, sondern auch ge-bildet.