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schönsten Aussicht, die eS in der Welt geben mag. Glück-licherweise war der Himmel rein und unbewölkt, unddas Wetter herrlich.
Gegen Mittag entschlcycrte sich aus eine Ausdeh-nung von wenigstens 15 Stunden der Schauplatz, woJesus seine unendliche Güte durch so viele Wunderbeurkundete. Ich durchlief ihn mit den Augen; ge-rührt, bewegt,^ die Seele voll Erinnerungen verweilteich bey dessen Betrachtung. Die'unermeßliche Ebenevon Esdrelon bor durch die grünen Vierecke, welchedie am besten bebauten Thcile bezeichneten, das Bild einesgroßen Damcnbrettes oar. In der Entfernung einigerStunden sah ich den Berg Hcrmon, an dessen Fußedas Dorf Naim liegt, berühmt durch die Auferstehungdes Sohnes der Wittwe, weiter entfernt den BergGlldoe, in der Tiefe Endor, wohin Saul sendete,um die Hexe um Rath zu fragen, und im Hintergrunde,als den letzten Punkt der Fernsicht, die Berge von Sa-maria. —
Gegen Mitternacht boten der See von Genesarethoder das Meer von Tibcrias, der Berg, wo Jesusseine bewunderungswürdige Predigt an seine Jüngerrichtete, die Ebene, wo er 5000 Personen mit 5 Brodenund 2 Fischen speiste, Kana, wo er sein erstes Wunderwirkte, und in der Ferne das mittelländische Meer einnicht minder bezauberndes Gemälde dar.
Wir stiegen zu Fuß den Thabor herab, indem wirunsere Pferde am Zaume führten. Wir gingen mit