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Theil 2 (1837)
Entstehung
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191
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Weibern, Kindern, welche unausgesetzt vor den gutenVätern hin und wieder gehen, statt fände, so wäre esmehr als genug, die tiefste Frömmigkeit zu zerstreuenoder gar zu stören.

Die heilige Helena hatte zu Nazareth die schönsteKirche bauen lassen, welche es im Oriente gab, undin selber die heiligen Stellen, von welchen ich Sie soeben unterhalten habe, eingeschlossen. Eine Säule be-zeichnete daselbst den Ort, wo der Engel Gabriel Ma-ria begrüßte, und zwey Fuß von da eine andere denPlatz, wo sich damals diese heilige Jungfrau befand.Bon der Kirche sind nur noch einige Trümmer übrig,die an ihre Größe erinnern, aber die erste der beydenSäulen steht noch ganz. Die zweyte wurde von Elen-den zertrümmert, die sich eingebildet hatten, es seyenSchätze in ihrem Innern verborgen. Nahe Hey demHeiligthum sieht man noch den obern Theil derselben,der aus einer unbekannten, und wie viele glauben, wun-derbaren Ursache am Gewölbe hängen geblieben ist.

Im Jahre 125t, am Tage des Festes der Verkün-digung selbst, den 25. März empfing der heilige Ludwig,der größte und tugendhafteste der Könige Frankreichs,am Fuße des Altars, der ganz nahe bcy diesen Säulensteht, das heilige Abendmahl.

»Er kam, sagen die Geschichtschreiber, am Vorabendedes Festes der Verkündigung unserer lieben Frau, einhärenes Hemd auf bloßem Leibe tragend, zu Kana inGaliläa an; von da ging er auf den Berg Thabor,und kam an demselben Tage nach Nazareth. So wie