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Theil 2 (1837)
Entstehung
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kaner ein ziemlich großes Gemälde, welches die heiligeJungfrau vorstellt. Wenn es gleich nicht von einergeübten Hand gemahlt ist, so ist doch seine Wirkungwundervoll, und es könnte nicht zierlicher gemahlt seyn.Der Maler hat den Zügen der heil. Jungfrau einen sorührenden und sanften Ausdruck zu geben gewußt, daß,wenn man sich auch schon lange Zeit mit dessen Be-trachtung beschäftigt hat, man doch die Kirche nicht ver-läßt, ohne zurückzukehren und es noch einmal zu be-trachten. An dem Fuße dieses Gemäldes bringen dieKatholiken von Nazareth den Tribut ihrer Gebete der- !jenigcn dar, welche sie als ihre besondere Beschützerinund ihre mächtige Patroninn betrachten. Zeuge ihres 1frommen Eifers kottnte ich den Wunsch nicht unter-drücken, daß dieses Bild in einen andern Theil derKirche gebracht würde, wo der Zulauf nichr die gottes-dienstlichen Handlungen stören oder verhindern würde.Der Chor, in dessen Hintergrund es sich gegenwärtig 1befindet, ist sehr eng, und da Jedermann der Zutrittin selben erlaubt ist, sogar zu einer Zeit, wo die Mönche !ihren Gottesdienst halten, so entsteht dadurch eine Un-ruhe, welche den Gesang und die Feyerlichkeiten stören imuß und sie bisweilen sogar unterbricht. Außerdem -hat der Araber die Gewohnheit laut zu beten; er be-gleitet sein Gebet immer mit Seufzern, schlägt sich auf !die Brust, und dieß ist für diejenigen, welche den Chor !einnehmen, eine Unannehmlichkeit, welche nicht minder >groß, als die erster« ist. Allein wenn auch nur diesesfast unaufhörliche Aufeinanderfolgen von Männern,