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und in der neuen Geschichte durch die Zusammenkunst soberühmt ist, welche im Jahre 1217 hier zwischen denKönigen von Jerusalem, Cypern und Ungarn statt fand,als sie trachteten, die heiligen Orte wieder zu erobern.
Diese herrliche Ebene, deren Lange ungefähr 20Stunden, oder, wie die Araber sagen, zwey Tagrcisenbetragt, bot unfern Blicken einen zauberischen Gesichts-kreis dar.
Zur Linken zog sich eine Kette von Bergen hin,unter denen man den Carmel unterschied; vor uns erhobsich wie eine ungeheure und prächtige Kuppel der BergThabor, über den die Sonne, schon die Hülste ihrer mitpurpurnen Wolken umgebenen Scheibe zeigend, Licht-ströme in die Ferne zu gießen begann.
Die Luft war frisch und lieblich; die Ebene waran mehreren Orten mit Zelten bedeckt, welche den ver-schiedenen Stämmen der Beduinen gehörten, derenzahlreiche Heerden umher weideten; Reiter zeigten sichauf mehreren Punkten, und lange Züge von Kameclentrugen große Getreide-Garben :c.
Da diese Beduinen befreundete Stämme waren, sowar keine Gefahr zu besorgen; auch verließ uns dergrößte Theil unserer militärischen Begleitung, und wirsetzten unfern Weg nur mit wenigen Wachen fort.
Ich habe schon Gelegenheit gehabt, Ihnen von demrührenden Eifer zu erzählen, mit dem die Beduinendie Gastfreundschaft üben; es wäre schwer, diese Tu-gend höher zu treiben. Die Oberhäupter derselbenkamen, sich achtungsvoll die Erlaubniß zu erbitten, uns