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Theil 2 (1837)
Entstehung
Seite
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Ich hatte mich eben eingerichtet, und zwar, wiejedesmal, in einiger Entfernung von der Karawane, alsein Ereigniß, welches sehr traurige Folgen hätte habenkönnen, uns in Schrecken setzte. Wir waren vonFeldern umgeben, die noch voll Getreide standen. Die-ses gerieth durch die Unvorsichtigkeit eines Dieners inFeuer, welches sich mit so schrecklicher Schnelligkeitverbreitete, daß wir desselben nur mit der größten An-strengung Meister werden konnten. Ich kann nichtohne Zittern an die schrecklichen Folgen denken, welchedieser Unfall hatte haben können, wenn er sich währendder Stunden des Schlafes ereignet hätte.

Indessen hielt mich die Müdigkeit, die ich im voll-sten Maße empfand, keineswegs ab, an den folgendenTag zu denken, der durch meine Ankunft in Nazarethbezeichnet werden sollte. Er sollte für mich ein schönerTag, ein Festtag seyn. Alle meine Reisegefährtenschliefen bereits, als ich noch wachte, und der Gedankean das bevorstehende Glück unterbrach mehrmal diekurzen Augenblicke meiner Ruhe.

Um 2 Uhr Morgens hatte mein Mukcr (der Mannder für die Maulthiere Sorge trug) schon mein Gepäckaufgeladen, und ich der erste zu Pferde betrieb die Ab-reise so viel als möglich.

Wir befanden uns schon einige Zeit in den Gebir-gen von Galiläa, als wir beym Aufgange der Sonnedie herrliche und sehr fruchtbare Ebene »Esdrelon« oder»Thal von Israel« vor uns liegen sahen, die in derheiligen Schrift durch den Tod Sauls und Jossas,