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Theil 2 (1837)
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einen Hammel zubereiten zu dürfen. Wir dankten, undsie schienen über unsere abschlägige Antwort betrübt zuseyn, obwohl sie von dem Ausdrucke unserer Erkennt-lichkeit begleitet war. Einige von uns willigten jedochein, Milch anzunehmen, und dieses war ein Gegenstanddes Neides und selbst des Vcrdrußes für jene vondiesen guten Leuten, die nichts anzubieten hatten, oderderen Anerbictungen nickt angenommen worden waren.

Das Gerücht war den Herrn Catafago und Bern-hard, dem Vater, vorangegangen, und hatte ihre naheRückkehr nach Nazareth, wo sie während eines Theilesdes Sommers wohnten, und wo sie sehr bekannt waren,im voraus angckündiget. Beynahe die ganze Einwoh-nerschaft hatte sich in Bewegung gesetzt, ihenen entge-gen zu gehen und das junge Ehepaar mit Freudenbe-zeigungen zu empfangen. Vor der Menge befand sicheine große Anzahl prächtig berittener und bewaffneterReiter, die ein Gefecht vorstellten. Die Berge erschol-len weit hin von dem Frcudengeschrey und von denFlinten- und Pistolenschüssen, mit denen sich der Toneiniger Instrumente, und besonders der der Schellen-trommel mischte.

Ein Unfall, der sehr bedeutend hätte werden können,unterbrach auf einige Augenblicke die Freuden diesesFestes. Die Pferde tummelten sich auf unebenen undsteinigen Wegen, wo ihre Leitung sehr schwierig war.Das Pferd des Herrn Ludwig Catafago, ältesten Soh-nes des Konsuls, ging durch, und stürzte plötzlich aneinem so gefährlichem Platze, daß wir ihn für verloren