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Theil 2 (1837)
Entstehung
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Es war ein Glück für uns, mein theuercr Freund!daß wir die kluge Borsicht gebraucht hatten, einenkleinen Vorrath Orangen mitzunehmen. O wie herr-lich ist in solcher Lage der Saft dieser Frucht! Mitwelchem Entzücken betrachtet, mit welchem Genüsseverzehrt man sie! Allein wie undankbar ist der, wieist er zu beklagen, der nicht einen dankbaren Blick zumHimmel wirft, ehe er seinen trocknen Gaumen labt!

Eine Staubwolke, von mehr als 100 Reitern ver-ursacht, hüllte uns beständig ein, eine Plage, welcherwir uns nicht entziehen konnten, und der wir beständigemuthvolle Anstrengungen entgegensetzen mußten, umihr nicht zu erliegen. Mein Pferd bestand hartnäckigdarauf, oft ruhen zu wollen, und wenn es sich gelegthatte, so konnte ich es nur durch heftige Peitschenhiebswieder in die Höhe bringen, was mir außer dem Unwillen, den ich darüber empfand, auch noch jedesmaleine außerordentliche Mühe verursachte.

Wir wurden aus der Ferne von Arabern beobachtet,welche sich vor unfern Ianitschaaren zeigten und dannwie der Blitz wieder verschwanden.

Endlich nachdem wir 10 Stunden lang auf demWege gewesen waren, trugen wir, von Beschwerdenerschöpft, mit Ungeduld Verlangen darnach, einen Platzaufzufinden, wo wir die Nacht zubringen könnten, unsbesonders wo Wasser zu haben wäre; dieß war ein drin-gendes Bcdürfniß für uns. Wir waren so glücklich,beydes auf einem Getreidefeld«: zu finden, dessen Aernteerst kürzlich eingebracht worden war.