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Theil 2 (1837)
Entstehung
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verschleyert; nur wenn ein Türke eintrat, bedeckten sieschnell ihr Gesicht.

Während der Mahlzeit bemerkte ich einen großen,mit einem weißen Schleyer bedeckten Rahmen, in wel-chem ich einen Spiegel vermuthete. Um darüber Ge-wißheit zu erhalten, fragte ich, was es sey. Auf dieseFrage einer vielleicht etwas unbescheidenen Neugierdeantwortete mir Jemand auf eine eben so trockne, alskurze Art: »Dieser Gegenstand gehört der Neuver-mählten.«> Madame Catafago war nicht fern vonuns, und hatte meine Frage vernommen. »Mein ehr-würdiger Vater, sagte sie mir; dieser Schleyer verdeckteinen Gegenstand, von dem sich meine Nichte niemalstrennt; sie hat ihn stets in ihrem Zimmer gehabt; einenGegenstand, der seit ihrer Kindheit ihr Glück ausmacht,und dessen Verlust sie mehr als der jeder andern Sacheschmerzen würde.« Da ich sah, daß die gute Frau mirein Geheimniß daraus machen wollte, drang ich nichtmehr in sie, war jedoch überzeugt, daß es kein Spiegelsey. Nichtsdestoweniger näherte ich mich, alle Be-scheidenheit verletzend, nach der Mahlzeit dem geheim-nißvollen Gegenstande, hob eine Ecke des Schleyers

auf und sah ich werde Ihnen nicht

sagen was rathen Sie ich sage es nicht, unswenn Sie es nicht errathen können, so warten Siemeinen nächsten Brief ab.

Als ich zu meinem Gcpäcke zurück kam, streckte ichmich auf das Gras nieder, und dachte, ehe ich dieAugen schloß, lange Zeit über das nach, was ich so