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Theil 2 (1837)
Entstehung
Seite
176
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ses traurige Spiel zu treiben, dadurch ein Zeichen, daßes wie ein Kameel die Kniee beugte, so daß ich Zeitgewann, herabzuspringen und einem gefährlichenSturzezuvorzukommen.

Als wir am Abende aus dem Felde angekommenwaren, wo die Nacht zugebracht werden sollte, errich-teten unsere Leute ihre Zelte. Meiner Gewohnheitgemäß blieb ich mit meinem Gepäcke von dem Haufenentfernt. Zur Zeit des Abendmahles ließ mich HerrCatafago durch seinen Sohn dazu einladen. Ich begabmich in sein Zelt, wo ich eine zahlreiche Gesellschafttraf. Die Neuvermählte befand sich unter denselben;sie war mit einem rosenrothcn mit silbernen Sternenbesäctcn Schleyer bedeckt. Dem Gebrauche gemäßwurden die Speisen auf Teppiche gesetzt, die auf derErde ausgebreitet lagen, und wir setzten uns auf Pol-stern mit kreuzweis übereinandergeschlagencn Beinenum sie her. Der Herr Konsul hatte die Aufmerksam-keit gehabt, nicht zu vergessen, daß ich nur Fastenspeisengenieße. Einige Personen aßen ohne Gabel, wie dießin der Levante üblich ist, das heißt, sie zerrissen dasFleisch mit den Fingern, nahmen Hände voll Pillau(gekochter Reis) und machten mit den Händen Kugelndaraus. Uebrigens näherte sich die Familie des HerrnKonsul den europäischen Sitten so viel als möglich.

Das Innere des Zeltes war mit rother Seide ge-schmückt, und es herrschte darin der größte Luxus. DieFrauen waren von den Männern abgesondert und un-