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Theil 2 (1837)
Entstehung
Seite
160
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befand mich bald bey einem ältlichen Manne, der michbat, sein Kind auf mein Pferd und siomit nach Beth-lehem zu nehmen. Ich hatte Eile, das Kind warschmutzig und schlecht gekleidet, aber wie hätte ichauf dem Wege nach Bethlehem ein Kind von mirweisen können? Ich nahm das Kind, befestigte esmit meinem Tuche an! mich, und gab ihm durch Zei-chen zu verstehen, daß es sich festhalten möge.

Bey der Anhöhe des heil. Elias angekommen, undeine ziemliche Strecke vor meinem Führer und demBeth-lehemiten voraus, erblickte ich plötzlich gegen 20 Schrittevor mir 7 oder s Türken, die mit Flinten, Pistolenund Säbeln bewaffnet hier im Hinterhalte zu liegenschienen. Bey meiner Annäherung tritt einer derselbenvor, als wollte er mir den Weg abschneiden. Ich ritteine herrliche Stute; ich hätte umkehren, ihr den Zü-gel schießen lassen, und mich mit der Schnelligkeit desBlitzes entfernen können; allein der Gedanke, daß dasKind, welches ich bey mir auf dem Pferde hatte, herab-stürzen könnte, vielleicht auch die Eigenliebe, ein Ge-fühl von Ehre, alles dieses bestimmte mich, fort-zureiten. Die Türken, welche verborgen gebliebenwaren, erheben sich schnell; der, welcher mir den Wegversperrte, wich nicht vom Platze. Ich reite ganz nahebey ihm vorüber, und zwar, ich bekenne es, nicht ohneFurcht, und setze meinen Weg fort, während mich allebetrachten, ohne ein Wort zu sagen. In einiger Ent-fernung wende ich mich zurück, um nach meinen Reise-gefährten zu sehen. Sie waren den Türken nahe gc-