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Theil 2 (1837)
Entstehung
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eiscrren, und es gibt in ganz Palastina keine Kirche,oder keine Sakristey, in der man nicht einige Beweisedavon findet. Frankreich, Spanien, Portugal, Deutsch-land, Pohlen, Venedig, Toskana, Neapel, Rom unddie übrigen Staaten Italiens, schickten um die Wetteihre Gaben an die heiligen Orte. Um Sie nicht durchdie Herzählung so vieler einzelner Wohlthatcn zu er-müden, will ich blos die von Spanien anführen, welchedie beträchtlichsten sind.

Jsabella, Königin von Kastilien, wies außer denwerthvollen Kleinodien, deren sie sich zu Gunsten desheiligen Grabes beraubte, den Geistlichen ein jährlichesGeschenk von 1000 Goldthalern an.

Kaiser Karl V. ließ auf seine Kosten die Kirche her-stellen, welche einzustürzen drohte.

Philipp II. sendete einen außerordentlich reichenKirchenschmuck von schwarzem Sammt, auf dem mitächten Perlen herrliche Darstellungen des Leidens un-seres Herrn und der vorzüglichsten Heiligen aus demOrden des heiligen Franziskus gestickt waren.

Philipp III. und die Königinn Margarethe, seineGemahlin, beschränkten sich nicht darauf, den Möncheneine Rente von 30000 Dukaten festzusetzen, sie gabenauch Kelche, Meßgewänder, eine silberne Lampe, diegrößte die es damals gab, und vermehrten ihre Wohl-thatcn so sehr, daß man im Kloster gewöhnlich sagte:»Se. katholische Majestät erwählte Jerusalem zu ihrer