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Theil 2 (1837)
Entstehung
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Der Tisch der Bäter ist sehr spärlich besetzt. DaSHammelfleisch, das einzige, welches man bekommen kann,ist sehr schlecht; Gemüse ist selten; alles wird mitOelzubereitet, und das Oel dieses Landes ist nicht gut.

Außer der Fasten, welche die Kirche vorgeschriebenhat, und die allgemein als eine Borbereitung zum Oster-feste beobachtet wird, haben die Bäter Franziskanernoch eine andere, welche ungefähr 2 Monate lang dauert,nemlich vom i. Novbr. bis zum Weihnachtsseste. Denübrigen Theil des Jahres heiligen sie nicht minder durcheine strenge Lebensweise. Die Unterlassung der Ka-steyung des Fleisches ist überall eine Sünde; aber inJerusalem wird sie, besonders für einen Ordensgeistli-chcn zum Verbrechen, und der Franziskaner weiß dieses.Er weiß, daß ein Anhänger Jesu Christi, der hier einüppiges Leben führen und seiner Bcgierlichkeit nichtsversagen würde, eben so ein Gegenstand des Abscheuswäre, als ein Vatermörder, der sich an der Stelle, woer seinen Vater getödtet hat, mit wohlriechenden Ge«genständen salben und mit Rosen bekränzen würde.

Aber die Entbehrungen, welche die der Buße be-sonders gewidmeten Zeiten auflegen, und jene, welchebey andern Veranlassungen der Eifer oder die Regelhinzufügt, sind von gar keinem Belange, wenn mansie mit der Noth und dem Mangel jeder Art vergleicht,welchen der Ordensmann vom heiligen Lande ausge-setzt ist. Indem er sein Vaterland verließ, um sichmitten durch tausend Gefahren hieher zu begeben, mußteer darauf gefaßt seyn, fern von dem, was ihm das