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Theil 2 (1837)
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drey Kammern, welche man jenen Fremden einräumt,die man auszeichnen will. Sie sind von den Zellender Mönche entfernt, ebenfalls wie diese ganz ärmlich,und, wenn ich es sagen darf, für den Gebrauch der-jenigen, die sie aufnehmen sollen, zu entblößt, besondersda die pilgernden Laien, welche darin wohnen, immereinige Beweise ihrer Freygebigkcit zurücklassen. Ueber-haupt herrscht in diesem Kloster eine solche Armuth,eine solche Einfachheit des Lebens, daß ich niemalsetwas gesehen habe, was mit den lügenhasten Berich-ten der Schriftsteller, die das Kloster verleumden, inauffallenderem Widerspruche stünde. Hören Sie fol-gende Thatsache, welche mich persönlich betrifft, unddie Ihnen, mehr als Alles, was ich Ihnen darübersagen könnte, davon eine richtige Vorstellung geben wird«Da ich mit mehreren Empfehlungsbriefen, undunter anderm auch mit einem von der heiligen Kon-gregation in Rom hieher gekommen war, so wollteman mir Achtung und besondere Rücksichten beweisen,und bot mir deßhalb eine der bessern Zellen an, welcheder Wohnung des Pater Guardian gegenüber lag.Diese Zelle gibt man nur Geistlichen eines gewissenRanges. Nun also, ich hatte als Geräthe nichtsals einen Sessel, und einen alten zerbrochenen Lehn-stuhl. Der Sekretär bezeichnete es mir als eine ArtGunst, daß man mir eines seiner Handtücher gegebenhabe. So oft ich Wasser bedurfte, holte ich es mirselbst, und um meine Zelle auszukehren, entlehnte ichvon dem Mönche der nächsten Zelle einen Wesen.