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Theil 2 (1837)
Entstehung
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Gottesdienste der Griechen und der Armenier sprechensie nur auf eine verächtliche Weise.

Der Mittwoch in der Charwoche, der Gedächtniß-tag, an welchem die Juden über die Mittel Rath hiel-ten, wie sie sich der Person Jesu Christi bemächtigensollten, um ihn dem Pilatus auszuliefern, wird vonden Kirchen des Orients einem StationStage gleich ge-halten. Die Väter vom heiligen Lande begaben sichum drey Uhr Morgens in die Grotte von Gethsemani,wo unser Heiland Blut schwitzte, und in Folge desVcrrathes des Judas gefangen genommen worden ist.Die Laien und Fremden bedürfen einer ausdrücklichenErlaubniß, um mit hineingehen zu dürfen. Von Zllllbis 7 Uhr fcyerten sie 8 Messen, nach welchen sie diePrim, die Terz und die Sext beteten. Ein spanischerMönch sang einem sehr alten Herkommen gemäß diefeyerliche Messe. Die Station endigte mit der Litaneyder heiligen Jungfrau, worauf man ins Kloster zurück-kehrte.

Um 3 Uhr Nachmittags versammelten sich die Mön-che vom heiligen Erlöser in der Kirche, und nachdemsie auf Bänken Platz genommen hatten, welche vor-dem heiligen Grabe stunden, feyerten sie die Mettenach römischem Gebrauche. Diese gottesdienstlicheHandlung, deren Entstehung einem hohen Alterthumeangehört, hat in ihrer Einrichtung eine solche Ähn-lichkeit mit dem Feste aller Seelen, daß es unmöglichist, sich dabey nicht an dieses zu erinnern. Ohne An-fangsgesang, ohne Hymne, ohne Segen, ohne Kapitell