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Abwesenheit mit Schätzen beladen, in sein Vaterlandzurückkehren wird. Für jeden derselben mußte es beyAnnäherung der letzten Stunde ein Pfand des Friedensund der Segnung scyn.
Ich kam nachdenkend über das Schauspiel, das ichso eben gesehen, in meine Zelle zurück, und voll derGedanken, welche es mir einflößte, konnte ich nichtumhin, zu erkennen, daß für den Menschen, welcherfühlt, daß er sterblich sey, hierin eine große und heil-same Lehre liege. Es schien mir nicht wohl möglichzu seyn, daß Jemand ein Grabtuch betrachten undeinige Wichtigkeit darauf legen könne, das, was unsereHülle umgeben soll, zu bewahren und zu besichtigen,ohne daß dieß einen großen Einfluß auf seine mora-lischen Handlungen haben sollte. Es ist wahr, ich binin der Welt, in welcher ich nur zu sehr gelebt habe,mehr als einmal eingebildeten Weisen begegnet, denenein Grabtuch für den Augenblick nichts gesagt hätte.Diese würden bey dem Gedanken allein, daß ein Pilgersein Vaterland verlassen könne, nur um hier ein Grabzu sehen, nur um hier ein Grabtuch zn suchen, mitleidigdie Achseln gezuckt haben. Aber dann ließen eineglückliche Lage, ein kräftiges Alter, eine vollkommeneGesundheit, die Trugschlüsse einer völlig heidnischenWeisheit sie vergessen, daß sie nur geboren worden umzu sterben, und um in eine andere Welt überzugehen,wohin ihnen von allem dem, was ihre beschränkteWeisheit vorzüglich findet, nichts folgen wird. Undwenn auch die Nächte des Schmerzes, der Herzens-