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Theil 2 (1837)
Entstehung
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hervorbringt, so gemein ist. Der Jude ist geschäftig;er kramt oft auf einem wackelnden Steine Gegenständevon so geringem Werthe aus, daß man darüber er-staunt, wie er mit selben noch einigen Gewinn zu ma-chen hoffen könne; allein endlich verkauft er nur, umsich ein Stück Brod zu verschaffen, was er für ehren-werthcr hält, als die Hand auszustrecken. Sie treiben»'jedes Geschäft, jedes Handwerk. Mein Blechschmidist ein Jude. Da ich viele Futterale und Kästchen vonweißem Bleche nöthig habe, um kostbare Gegenständezu verschließen, so sehe ich ihn oft, und jedesmal istseine Emsigkeit und seine unermüdliche Thätigkeit fürmich der Gegenstand einer neuen Ueberraschung.

Ich habe unter den Juden von Jerusalem Gestal-ten getroffen, die nicht allein schön waren, sonderndie auch einen merkwürdigen Ausdruck hatten. Nichtminder sielen mir die Kinder durch die Regelmäßigkeitihrer Züge auf. Jene, welche ich in der Synagogesah, und die ich genau beobachten konnte, haben einedles Aussehen, was ich ganz und gar nicht vermuthethätte.

Eine dieser Menschenklasse hier besonders angehö-rige Eigenschaft ist eine Höflichkeit, die gegen daSrohe und wilde Benehmen der übrigen Einwohnerausserordentlich absticht. Wenn Sie sich verirrt haben,oder eine Straße suchen, so seyen Sie versichert, einJude wird sich erbieten Sie zu führen; er wird Siesogar ziemlich weit begleiten, und zu stolz, um eineBelohnung zu verlangen, und dennoch wieder zu wenig