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Theil 2 (1837)
Entstehung
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uneigennützig, um sie schlechterdings fahren zu lassen,wird er am Ziele des Weges auf Ihre Hand sehen,

einen Blick auf Ihre Tasche werfen, wenn es

Ihnen gut dünkt, verstehen Sie.

Glauben Sie jedoch nicht, daß bey den Juden eineEigenschaft oder eine Tugend Pfand oder Bürge desDaseyns einer andern Eigenschaft, einer andern Tugendsey. Sie würden sich, besonders im Handel, der Ge-fahr der Täuschung aussetzen. Haben Sie irgendetwas einzukaufen, so gehen Sie auf den Marktplatz;er ist groß und mit allem Möglichen versehen. Siewerden besonders zu der Zeit, wo die Pilger herbey-strömen, da so viele Leute treffen, daß Sie kaum durch-kommen können. Sie finden da Garn, Seidcnwaarcnaus Frankreich, Tücher aus Deutschland, Juwelen,Gvldschmids-Arbeitcn, und überhaupt Alles, was Siewünschen; allein man muß auf seiner Hut seyn, wennman den Nachtheil vermeiden will, die Waare um dendoppelten Preis ihres Werthes zu bezahlen, da siesonst nur mit einem rechtmäßigen Gewinne verkauftwird.

In diesem Augenblicke gründen die Juden vonJerusalem die schönsten Hoffnungen auf die neue Re-volution, welche Palästina und vielleicht sogar ganzSyrien unter die egyptische Herrschaft bringen zu müssenscheint. SiebetrachtenMehemet-Ali, als wenn er bestimmtsey, sie dem Sklavenjoche zu entreißen, und ihnen einebessere Zukunft zu sichern. Dieß könnte jedoch sehr