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Alexander verschloß seine Werke in einem Kästchen vonkostbarem Holze mit Gold und Edelsteinen geziert.Mit geringerer Achtung für das Werk Gottes beseelt,als die Heiden, die man dem Evangelium ihre Huldi-gungen darbringen gesehen hat, ja was sage ich?schamloser als der Gottesläugncr Diderot, als der un-sttliche Jean- Jacques, welche der Bibel stets den Eh-renplatz unter ihren Büchern einräumten, haben Ka-tholiken ihre ganze Scham abgeschworen, und ihrenRuhm darein gesetzt, sie mit Spott und Verachtungzu überschütten, sie den Beschimpfungen Unwissender,lasterhafter Seelen, und verdorbener Herzen preis zugeben, nachdem sie selbe dadurch entstellt hatten, daßsie ihr die Schändlichkeiten ihrer Leidenschaften undihrer Gedanken untergeschoben. Und hernach war daseben so leichtsinnige, als irreligiöse Jahrhundert, wel-ches diese schreckliche Schandthat entstehen sah, wel-ches sie duldet, und welches darüber gelacht hat, her-nach, sage ich, war dieses Jahrhundert erstaunt, alsdie Tage des Fluches erschienen!
In der Synagoge zu Jerusalem brennen vor denSchränken, in welchen die heiligen Schriften verschlos-sen sind, beständig Lampen. Es gibt viele solcheSchränke. Man verwahrt hier die Tafel der zehnGebote Gottes, welche aus dem höchsten Alterthumstammt. Es gibt ein Exemplar, welches für das ältestealler bekannten Exemplare gehalten wird. Es befindetsich hier auch eine große Anzahl alter Testamente, wel-che theils für die Juden bestimmt sind, die bereits ihren