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Theil 2 (1837)
Entstehung
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schnell ein Mittel; es bestand darin, jenen Rest preiszu geben, und meine Reisegefährten waren ebenfallsdieser Meinung. Kaum hatten wir das Lager vor Au-gen, so überließen wir unserer Begleitung und ihremAnführer die Butter und den Reis, den wir noch hatten;Brod war keines übrig geblieben. Man muß von dementsetzlichen Mangel, der damals herrschte, Zeuge ge-wesen seyn, um sich eine Borstellung von der Freudemachen zu können, welche die unglücklichen Beduinenhierüber an den Tag legten. Unsere unerwartete Grvß-muth gab ihnen Alles, was sie wünschten, und es wardaher auch gar keine Rede mehr davon, von unsermWege abzuweichen.

Die Höhen sind hausig und steil, es war außer-ordentlich heiß, unsere Pferde waren vor Anstrengungerschöpft, und wir hatten alle einen brennenden Durst.In einer kleinen Ebene, die ein wenig Gras hatte, hiel-ten wir an. Der Scheik schickte einen der Seinigenfort, um in einiger Entfernung Wasser zu suchen. DerMann ließ auf sich warten, und ich besorgte nun selbsternstlich, daß wir nicht mehr in die heilige Stadt kom-men könnten. Doch beruhigte mich der Gedanke, daßuns die Gefälligkeit des Statthalters die Thore öffnenlassen werde. Wir waren noch zwcy Stunden davonentfernt, und die Sonne verbarg sich bereits hinter dieFelsen. Die Nacht kündigte sich auf eine herrlicheWeise an, und ich fand sie nach der brennenden Hitzedes Tages köstlich.

Nachdem wir durch Bethania gekommen waren,