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Theil 2 (1837)
Entstehung
Seite
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Flinten bewaffnete Beduinen, die unser Vortrab an-hielt, und durchsuchte, um Tobak zu finden, den er ihnennahm. Sie ließen sich den größten Theil ihrer Vor-rathe rauben, ohne ein Wort zu sagen, indem sie daraufrechneten, daß der nächstfolgende Tag vielleicht ein Tagder Wiedervergeltung sey. Waren unsere Beduinender schwächere Theil gewesen, so hätten sie ihr Loosmit derselben Ergebung und in der nemlichen Hoff-nung getragen.

Unterdessen setzten wir unfern Weg fort, ohne zuwissen, wo wir die Nacht zubringen sollten. DerScheik, die Beduinen, unser türkischer Soldat, derDol-metscher und der Ianitschar behaupteten, daß es un-möglich sey, Jerusalem vor Untergang der Sonne, zuwelcher Zeit die Thore geschlossen werden, zu erreichen.Sie fügten bey, daß es bey der Ermüdung unsererPferde das Sicherste sey, uns in das Lager unsererBeduinen zu begeben, von welchen wir nur einigeStunden entfernt wären. Der Scheik besonders wollteuns nicht weiter reiten lassen. Ich verwarf jedoch freyeinen Vorschlag, dessen Ausführung uns einen Tag ge-kostet hätte, ohne daß wir unter Leuten, deren Unrein-lichkeit allein uns am Schlafe verhindert haben würde,durch einige Augenblicke Schlaf dafür entschädiget wor-den wären. Ich.crrieth überdieß leicht den Grund,welchen unser Scheik hatte, uns zu seinem Wohnsitz zuziehen; es gelüstete ihn nach dem Reste unserer Vor-räthe, und er besorgte, daß sie ihm auf andere Weiseentgehen würden. Gegen diese Besorgniß fand ich