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Theil 2 (1837)
Entstehung
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suchen; brächte er es zurück, so sollte er ein gutes Ge-schenk erhalten. »Ich wette, mein Vater! sagtemir Herr R . . ., daß, wenn er es nicht findet, eraus Besorgnis,, das Geschenk einzubüßen, ein Schilf-rohr an dem Meere, das wir vor einer Viertelstundeverlassen haben, abbrechen, und es Ihnen als dasIhrige bringen wird.«

Ich antwortete ihm, daß der Betrug zu leicht zuentdecken wäre, als daß man sich irren könne, und daßzum Ucberfluß mein Schilsrohr gebrochen sey. EinigeZeit darauf ließ sich mitten aus einer Staubmolke her-aus ein Freudcngcschrey vernehmen, welches mir dieZurückkunft meines Boten ankündigte. Er gab vor,mein Schilfrohr gefunden zu haben. Das erste Wort,das er sprach, als er das Schilfrohr schwang, um esmir zu zeigen, war: »das Geschenk! das Geschenk!«Aber wie es Herr R . . . vorhergesagt hatte, unserMann brachte ein Schilfrohr vom Ufer des genanntenMeeres. Ich sah ihn starr an, und gab meinem Pferdedie Spornen. Er sagte kein Wort; allein den ganzenTag streifte er um mich heruin; ich that aber nicht,als ob ich es bemerkte. Ehe wir uns trennten, gab ichihm jedoch »ein kleines Geschenk, nicht für das Rohr,sondern nur für den gemachten Rückweg, den ich nichtunbezahlt lassen wollte.

Obwohl man den Namen Meer gewöhnlich nurjener unermeßlichen Wasserfläche gibt, welche die Erdeumgibt, oder die auf derselben einen großen Theilihrer Oberfläche einnimmt, so wird dieses Wort doch