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Theil 2 (1837)
Entstehung
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aar dir, o mein Gott! um dich zu lieben und dir zudienen bis zum letzten Seufzer meines Lebens.«

Unterdessen war mehr als eine Stunde vorüberge-gangen; der Schcik wurde ungeduldig; die Beduinen,der Janitschar, unser Dolmetscher selbst, murrten, undendlich, um wenigstens die Frist abzukürzen, waren allezur Abreise bereit. Der Schelk, der Aga von Jericho,und unser türkischer Soldat erwarteten mich auf ihrePferde gestützt, und die Lanze in der Hand; hinterihnen befanden sich unser Janitschar und der Dolmet-scher; etwas entfernter auf einer Erhöhung beobachteteein Thcil unserer Begleitung mit unverwandten Augenden Weg, der zum tobten Meere führt; der übrigeTheil hielt sich in einer gewissen Entfernung, um denZug zu schließen. Es war wahrhaft ein malerischerAnblick.

Nicht ohne Herzbeklemmung sah ich mich genöthigct,den Jordan so schnell zu verlassen. Ich entfernte michseufzend; ich wendete oft den Kopf, um ihn noch ein-mal zu sehen, um die Schilfrohre, die Rasenstücke, diekleinen Waldchen von Weiden, die seine Ufer bezeich-nen, noch einmal zu betrachten, und als ich ihn ausden Augen verloren hatte, fühlte ich den Schmerz, dender Abschied von einem Freunde verursacht, welchenman nicht wieder sehen soll.

Wir hatten noch zwey Stunden zurückzulegen, uman das tobte Meer zu kommen. Als ich mich demselbennäherte, siel ich in eine Art Schwermuth, von der ichmir keine Rechenschaft zu geben wußte. Ich ritt lang-