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Theil 2 (1837)
Entstehung
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fam und nur ungern vorwärts. Der Boden, auf demwir hinzogen, bestand aus weißem Sande, mit Salz-theilchen vermengt, und war an gewissen Stellen sowenig fest, daß die Pferde bis an die Kniee einsanken.Der Janitschar hörte nicht auf, uns zu warnen unduns die größte Vorsicht anzuempfehlen, und glaubtedicß nicht oft genug thun zu können.

Zu unserer Rechten erhoben sich Berge von Sandund Kreide, welche durch die Sonderbarkeit ihrer Ge-stalt den Reisenden in Erstaunen setzen; sie bildenThürme, Basteycn, Pyramiden, Zelte, phantastischeFiguren. Wohin ich immer meine Blicke wendete, sahich nur eine traurige, unfruchtbare Natur; alle Gegen-stände waren von einer und derselben Farbe, weißoder gelblich; kaum entdeckte man hie und da ein we-nig welkes, mit Salz durchzogenes Grün. Ich habeschon viele Reisen gemacht, aber nie etwas Aehnlichesgesehen.

Unterdessen langten wir bey den traurigen Uferndes Meeres an, das wir besuchen wollten. Nahe beyeinem Steinhaufen, welcher so ziemlich den Ruineneines Schlosses glich, stiegen wir vom Pferde. Mansagte mir, daß dieß der Ort sey, wo das Salz, wel-ches man aus dem Meere nehme, bereitet werde, unddaß man auf die Spitze dieser Ruinen Schildwaehenstelle, welche darüber wachen sollen, daß die Arabernicht die Thiere fortführen, welche in der Ebene ihrerLadung harren.