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wenn es möglich wäre, noch am nämlichen Tage denBrunnen besehen, dessen bitteres Wasser Elisäus insüßes verwandelte. Endlich nach vielem Umherirrenin den Umgebungen entdeckten wir eine alte Mauer,welche noch hoch genug war, um uns ein wenigSchatten zu gewähren. Am Fuße derselben floß dasWasser einer kleinen Quelle längs einem schlechten,von der Sonne verbrannten Rasen hin; — wir eiltendahin, um uns niederzulassen. Die Vorräthe wurdenherbeygebracht; allein zu unserm Erstaunen fanden wirweit weniger, als wir gedacht hatten. Derjenige, wel-cher zu Jerusalem ausdrücklich mit der Besorgung der-selben beauftragt war, hatte nicht auf dreyßig Rei-sende gerechnet, und die Untreue unsers Arabers aufder Reise hatte diesen schlimmen Umstand noch ver-größert. Andererseits erboten wir uns vergeblich,Brod, oder wenigstens Mehl, um uns Brodkuchendaraus zu machen, sehr theuer zu bezahlen. Indessenverlangten unsere Beduinen inständig nach Speise.Endlich waren wir noch glücklich genug, einen sehrschönen Hammel zu bekommen. In Erwartung derZubereitung desselben befriedigten wir unsere Leute sogut als möglich.
Während wir unser spärliches Mahl einnahmen,hatte sich der Scheck zu uns gesetzt. Er schien sehrhungrig zu seyn, und nahm ohne Zaudern das an,was wir ihm anbieten konnten. In dem Augenblicke,wo er das Empfangene in den Mund bringen wollte,näherte sich ihm ein Beduin. Sogleich ließ er die