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die Hand des Unterdrückers es bedroht. Wie schön,wie wahr ist die Beschreibung, die uns Hiob vomPferde macht:
»Sieh das kriegerische Pferd! Hast du seine Mus-keln ausgespannt und seine kraftvollen Weichen? Seineunbändige Seele kennt keine Furcht. Sich! wie dasFeuer aus seinen dampfenden Nasenlöchern sprüht.Es stampft den Boden mit seinem stolzen Fuße, underfreut sich seiner Kraft. Es erhebt den Kopf, undzeigt durch sein Wiehern den fernen Kampf an, undbrennt vor Begierde, sich mitten in das Gemetzel zustürzen. Es lacht des Todes, bedeckt mit Schaum seinGebiß und scharrt in seiner wüthenden Hitze den Bodenauf. Wie sein Herz schwillt, und sich nach dem Anblickdes funkelnden Schwertes sehnt! Wie es trotzig derSpitze der Lanze entgegentritt, während seine Augensich auf den Glanz des Schildes richten, und seineBlitze zurückstrahlen. Mit muthigem Stolze unter-drückt es das Gefühl des Schmerzes, und gibt sich un-empfindlich dem Pfeile hin, der in seiner Seite zittert.Es antwortet durch sein Wiehern dem hellklingendenTone der Trompete, bis es von Wunden erschöpftniederstürzt, und sein letzter Seufzer ist der einzige, denes ausgestoßen hat.«
In Arabien gibt es nur zwey Arten von Pferden,die Kadischi, welche von gemeiner Art sind, und dieKochlani, welche die edle Race ausmachen, und wieman allgemein glaubt, aus den Ställen Salomonsstammen. Man wacht mit der größten Sorgfalt darüber,