Ig
ter Decke vermummt, welche sie den Umstanden gemäßumhängen. Sie legen sie auf die Arme, wenn es warmist, auf die Schulter, wenn sie Frost haben, und aufden Kopf, wenn es regnet. Zu Pferde sind sie miteinem Dolche und einer Flinte oder mit einer Lanzebewaffnet.
Einige von denen, die unsere Begleitung ausmach-ten, ritten uns zur Seite. Der größte Theil ritt anden Bergen und Felsen hin, um leichter entdecken zukönnen, ob irgendwo ein Feind verborgen sey, und unsdie Annäherung der Araber anzuzeigen, wenn sie unsetwa überfallen wollten; — sie waren unser Bortrab.
Was unfern Scheck betrifft, so entfernte er sich trotzder Unebenheiten eines steinigen und beschwerlichen We-ges mehrmals im Galopp von uns, um uns seine Bor-sicht, seine Geschicklichkeit und besonders die Güte sei-ner Stute zu beweisen, und verschwand unfern Blicken;doch bald sahen wir ihn auf der Spitze eines Berges,wohin zu kommen unmöglich schien. Hier verweilteer einen Augenblick, um sich umzusehen; hierauf durch-flog er mit der Schnelligkeit eines Blitzes den Raum,der ihn von uns trennte, und schloß sich uns wie--der an.
Keines von den arabischen Pferden, die ich in Eu-ropa gesehen habe, kann sich mit dem arabischen Pferdemessen, wie es da ist, wo es geboren wurde; hier er-scheint es in seiner ganzen Schönheit, in seiner ganzenStärke. Die Stute des Arabers ist sein Schatz; sieernährt ihn in der Noth, und schützt sein Haupt, wenn