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Theil 2 (1837)
Entstehung
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türkische Soldat, der eine Lanze trug. Wir waren allegut beritten, vom Kopf bis zu den Füßen bewaffnetund völlig entschlossen, uns nicht berauben zu lassen,im Falle uns etwas Unangenehmes begegnen sollte.Ich hatte meine Mönchskleidcr abgelegt, welche mir beyder Verteidigung zu hinderlich gewesen wären. Er-staunen Sie nicht, mein theurer Freund! einen Trap-pisten bewaffnet zu sehen; ich hatte gesucht, mein Ge-wissen darüber zu beruhigen. Man hatte mir gesagt,daß ich Waffen tragen könnte, um so mehr, da ichnicht, um in den Krieg zu ziehen, die Vorsicht ge-brauche, mich zu bewaffnen, sondern nur um mein undmeiner Gefährten Leben zu retten, wenn wir ange-griffen würden. Ich fühlte bep meiner Zurückkunftwohl, daß dieser Grund angefochten werden könne;früher habe ich die Sache nicht so reiflich überlegt.

Bor dem Hause des Statthalters hielten wir einenAugenblick an, um die Papiere in Empfang zu nehmen,die wir nöthig hatten, und verließen die Stadt durchdas Thor des heiligen Stephan, wo uns schon einigebewaffnete Beduinen erwarteten, die unserm Gefolgegehörten. Als unser Packpferd erschien, welches mitLebensmitteln beladen war, baten die Beduinen, welchebesonders in dieser unglücklichen Zeit derHunger drückte,inständig um Brod. Ich wollte ihnen geben; alleinman machte mich mit Recht darauf aufmerksam, daßbey der Mahlzeit keine Ordnung herrschen würde, wennman ihr Verlangen so schnell gewährte, daß bey demersten Gefühle des Bedürfnisses jeder Beduin seine