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deßhalb jede Höflichkeit, jede Gefälligkeit, deren einMann seines Landes nur immer sähig ist. Damitunsere Reise nach sicherer sey, berief er den Scheik derBeduinen, deren Stamm nahe an dem Theile destodten Meeres wohnt, den wir besuchen wollten, durcheinen Bethen zu sich, und befürchtend, daß dieserHäuptling irgend eine Hinterlist besorgen möge, gaber dem Bochen einen Brief mit, welcher die Gründeenthielt, warum er ihn einlade, sich zu ihm nach Je»rusalem zu begeben.
Die Reise zum todten Meere ist allezeit gefahrvoll,aber weit mehr ist sie es seit dem Einfalle des Paschavon Egypten. Der Statthalter hat nicht Truppengenug, um die Araber im Zaume zu halten, und dieNäubereyen werden täglich häusiger.
Der Scheik kam am dritten Tage an und schwurbey seinem Haupte, uns mittels einer Begleitung vonzwanzig Beduinen, welche er uns geben würde, gesundund wohlbehalten zurückzuführen. Die Abreise wardauf den 2-1. festgesetzt. Unser Zug sollte aus ungefährdreyßig Menschen bestehen; nämlich aus dem Scheik,zwanzig Beduinen, meinen beydcn jungen Freunden,Herrn C.... und Herrn R...., einem Amerikaner,welcher sich uns anschloß, einem Dolmetscher, einemgriechischen Diener, dem Janitscharen des Klosters,einem türkischen Soldaten, welcher dem Statthalterangehörte, und aus Ihrem Diener.
Am 21. also um g Uhr Morgens verließen wirJerusalem; an der Spitze des Zuges befand sich der