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Theil 3 (1837)
Entstehung
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allen Gesichtern die Furcht vor einer nahen und un-abwendbaren Katastrophe, und theilte die allgemeineAngst. In dieser peinlichen Lage bot die von An-strengungen erschöpfte Schiffsmannschaft das rührendstereligiöse Schauspiel dar. Trotz des unaufhörlichenPfeifens des Windes, trotz der schnell aufeinander fol-genden Blitze, trotz der ununterbrochenen Donnerschläge,die ohne Aufhören über uns rollten, und uns zu zer-schmettern drohten, wurde das Abendgebet auch nichtein einzigesmal unterbrochen. Niemals habe ich imStillschweigen und in der Zurückgezogenheit des Klo-sters die Antiphonen und Litancyen zur heiligen Jung-frau mit mehr Andacht und Gluth singen gehört. DerKapitän ging mit seinem Beyspiele voran; seine starkeund wohlklingende Stimme, welcher die aller Matro-sen einstimmig folgte, ertönte weit hin, und diese Ge-sänge, die durch die Lebendigkeit des Glaubens unddes Vertrauens belebt waren, gewannen je zuweilendie Oberhand über das Getöse des Himmels und derempörten Wellen. Unsere Gebete wurden erhört; dasSchiff entging allen Gefahren, und erreichte glücklichden Hafen.

Eine so unverhoffte Gnade ward nicht, wie eS sooft geschieht, vergessen oder mißkannt. Am Tagenachder Ausschiffung beeilte sich die Schiffsmannschaft unddie meisten Passagiere zur Kapelle von unserer liebenFrau vom Schutze hinaufzusteigen, um ihr, welchedie Kirche den Stern des Meeres nennt, zu danken,und die Huldigung der aufrichtigen Dankbarkeit für