S7S
vergebens versucht hatte, und mit eigenen Händen dieZerstörung einer Einrichtung bestätigte, die eine derfestesten Stützen der christlichen Gesellschaft, ihr Schutzund der Schrecken ihrer Feinde war. Selbst Mitglieddes Ordens, den die falsche Weisheit untergehen ließ,selbst Ritter des heiligen Johann von Jerusalem wollteich wenigstens den Trost mit mir nehmen, auf dieehrwürdigen Namen, deren Andenken diese Denkmälerhervorrufen, meine Lippen gedrückt, und in den heili-gen Orten, die sie umschließen, meine Huldigung undmeine Klagen niedergelegt zu haben.
Während ich mich den Ergicßungen überließ, meinlieber Freund! die Sie so eben gelesen haben, erhieltich Briefe, deren Inhalt alle meine Plane zerstört.So schmerzlich der Gedanke für mich ist, auf die Reisenach Italien und nach Rom besonders, wohin ich michso sehr sehnte, verzichten zu müssen, so sehe ich michdoch genöthiget, dieses Opfer so vielen andern beyzu-sügcn. Wichtige Geschäfte rufen mich wo anders hin,und ich kann nicht berechnen, wie viele Zeit ich ihnenwerde widmen müssen. Wenn ich ein Schiff nachGenua finde, so werde ich eilen, davon Gebrauch zumachen, und wenn sich mir nicht wieder Hindernisseentgegensetzen, unmittelbar und auf dem nächsten Wegenach St. Urban reisen. Wenn etwas den Schmerz zulindern vermag, den mir diese so unvorhergeseheneStörung meiner Plane verursacht, so ist es die ange-nehme Nachricht, die ich durch die nämlichen Briefeerhalten, daß unsere Mönche von La Trappe glück-