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Theil 3 (1837)
Entstehung
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und hauptsächlich durch die Unwissenheit erhalten, zuwelcher es seine Anhänger verdammte. Diese Unwis-senheit verschwindet nach und nach, obwohl langsam,und es wird immer mehr zur Unmöglichkeit, die Geistermit ihr zu fesseln. So lange das Verbot strenge ge-haltenwurde, die Wissenschaften und die Philosophie zustudieren, mußte der Islam eine furchtbare Macht seyn.Gegenwärtig dringen .die Philosophie und die Wissen-schaften von allen Seiten in den Orient ein, und mangewahrt schon nicht unzweydcutige Anzeichen als Vor-läufer einer moralischen Umwälzung, die dem Morgen-lande eine andere Gestalt geben wird. Es sind nochnicht hundert Jahre, daß die Muselmänner, Fürstenund Volk, Abscheu vor der Buchdruckerkunst hatten,und daß sie alle unsere Bücher ächteten, aus Besorgniß,daß man unsere Ideen bey ihnen einführen, und denGlauben an den Propheten erschüttern könnte. Gegen-wärtig finden unsere Bücher, ja selbst unsere ZeitungenEingang, sind im Umlaufe und haben zahlreiche Lrser.Bey der geistigen Regsamkeit, welche die Nationen jetztbewegt und fortreißt, bey dieser allgemeinen Habsucht,bey diesem Durste nach Gold, der die Menschen quält,bey dieser ununterbrochenen Reihe von kaufmännischenUnternehmungen und Versuchen, deren Wichtigkeit undAusdehnung unaufhörlich neue Verbindungen veran-lassen, und sie bis ins Unendliche vervielfältigen,wie sollte es bey allem diesen möglich seyn, diese Mit-theilung der Gedanken, diese Wirkung der Bücher zuverhindern, deren Einfluß auf die religiösen Glaubens-