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Theil 3 (1837)
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den Kopf abschlagen ließ. Andere baten Tussun Paschaum Gnade, der am ganzen Vorgange keinen Theilnahm.

Sogleich erhielten die Truppen Befehl, alle Ma-melucken gefangen zu nehmen. Die Gefangenen wur-den vor den Kiaya-Bey gebracht, und auf der Stelleenthaupter. Viele, die nicht zu ihnen gehörten, kamentrotz ihrer Schuldlosigkeit um, so sehr blutdürstig warendie Soldaten.

Der Leichnam des Chahyn-Wey ward mit einemStricke um den Hals herumgezogen. Die Citadelle glicheinem blutigen Kampfplatze; verstümmelte Todte ver-sperrten die Wege; allenthalben sah man reich angeschirrtePferde an der Seite ihrer Herrn liegen, von Kugelndurchbohrte Says,") zerbrochene Waffen und mit Blutbedeckte Kleider. Alle Kleider wurden eine Beute derSoldaten. Man hatte am Morgen 466 Mameluckenzu Pferde gezählt, und keiner entkam dem Blutbade.

Amyn-Bey thcilte nicht das unglückliche Schicksalseiner Genossen. Er wünschte der Feyerlichkeit beyzu-wohnen, aber durch ein dringendes Geschäft zu Hausezurückgehalten kam er erst in die Citadelle, als dieDehlys eben durch das Thor El-Azab zogen. Da er

^ Says, Stallknechte. Diese Diener laufen vor ihrenHerrn her, einen langen Steck in der Hand tragend,verfolgen alle Bewegungen des Reiters, und verlassenihn niemals, selbst in Gefahren nicht.