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Umstände verdankte ich das Vergnügen, ihn kennenzu lernen.
Meine Freude wurde durch die zu schnelle Ab-reise des Herrn von Estourmel etwas getrübt; ichhatte gehofft, sein Aufenthalt werde so lange dauern,um mit ihm nach Europa zurückkehren zu können.Der tagliche Verkehr, in welchem wir seit zwcy Mo-naten zu einander standen, seine Liebenswürdigkeit, seinevöllige Uebercinstimmung der Gesinnungen und derGedanken mit den mcinigcn hatten mir ihn theuergemacht, und ich schied mit Bedauern von ihm.
Mehemet Ali befand sich in Cairo, und ich bezeigteihm, von dem Herrn Vicekonsul von Oesterreich be-gleitet, in den ersten Tagen meine Ehrfurcht. Erhatte eben mit der hohen Pforte Frieden geschlossen.Eine beträchtliche Anzahl von Männern, unter denenman hohe Personen wahrnahm, füllten seinen Pallast.Als er mich bemerkte, gab er ein Zeichen, daß manmich näher kommen lassen möge, und ich ward einge-führt. Nachdem ich ihn begüßt hatte, lud er mich, wiedas erstemal, ein, mich an seine Seite zu setzen. Ichwünschte ihm Glück zu dem vortheilhaften Frieden,den er errungen, und zur Vergrößerung und Befesti-gung seiner Macht, und erinnerte ihn an die Vorher-sagung, die ich ihm in dieser Beziehung gemacht hatte.Er schien sich ihrer zu erinnern, und dankte mir; abermit einer Miene, die eben nicht von Zufriedenheit zeigte,und sein Blick verrieth mir, daß er sich in einiger Ver-legenheit befände. Es war mir leicht, daraus zu