mals begegnet ist, den Berg Horeb zu besteigen, dieHöhle des Elias zu besuchen, die Bibel in der Handdie Worte zu lesen, die ich eben Ihren Augen vorge-legt, und sie mit dem wirklichen Zustande der Dinge,mit den halb offenen Bergen, mit den gespaltenen,zertrümmerten, umgestürzten Felsen zu vergleichen;wenn es ihnen jedoch begegnet ist, so zweifle ich nicht,daß, so wenig Glauben und Redlichkeit der Jndisseren-tisnms oder der Unglaube in ihrer Seele auch zurück-gelassen, sie sich dennoch bep einer solchen Lektüre, beyeinem solchen Vergleiche nicht enthalten können, derWahrheit zu huldigen, und auszurufen:
»Ja der Herr ist da vorübergegangen!«
»Und ein großer Wind hat Berge umgekehrt undFelsen zermalmt vor dem Herrn;«
»und nach dem Winde ein Erdbeben;
»und nach dem Erdbeben Feuer.«
Auf das Erstaunen, auf die Erschütterung, die einso großes Schauspiel in mir hervorgebracht, folgte eineangenehme Ueberraschung. Vor der Kapelle des Pro-pheten mitten unter unfruchtbaren und kahlen Felsensahen wir eine herrliche Cppresse, die ihr majestätischesHaupt wenigstens vierzig Fuß hoch erhob. Da ichmüde war, ruhte ich ein wenig unter ihrem Blatter-dache. —
Von der Höhle des Elias, setzten wir unfern Wegauf eine mühsame Weise durch den Schnee fort, un-aufhörlich von dem Nordwinde belästigt, der heftig
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