los
des Nachts leuchtend, und am Tage dunkel, die einganzes Volk vor den brennenden Strahlen der Sonneschützte, und am Abende die Stunde und den Ortihres Lagers bezeichnete; — dieses Manna, das, denSabbath ausgenommen, an jedem Morgen vom Him-mel siel, um alle zu ernähren; — diese Kleider, dieweder Zeit noch Arbeit zerrissen; — dieses Wasser,welches auf das Gebet des Moses trinkbar wurde undseinen üblen Geschmack verlor u. a. Diese lange Reihevon Wundern wurde bey mir zum beständigen Gedan-ken, der mich an den Berg Sinai begleitete.
Wir befanden uns neun Stunden auf dem Wege,ohne nur die mindeste Spur von Vegetation zu sehen.Gegen Osten hatten wir kahle Berge, gegen Westendas rothe Meer. Während des Tages trafen wir einegroße Menge Kalksteine auf unserm Wege, der dadurchwie mit Diamanten und wie mit Spiegelstücken be-legt schien. Der Glanz, den sie, von der Sonne be-schienen, zurückstrahlten, war so blendend, daß ich oftdie Augen schließen mußte, um nicht von ihm belä-stigt zu werden. Ich sammelte einige der schönstendieser Steine.
Um 3 Uhr Nachmittags schlug ich, währendmeine Karavane langsam fortzog, in Begleitung einesArabers den Weg zum rothen Meere ein, von demwir nicht weit entfernt waren, um an seinem Ufereinige von den herrlichen Muscheln zu sammeln, die esda im Ueberfluße gibt. Ich fand sehr schöne, undunter andern eine sehr merkwürdige, auf die ich meinem