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Theil 3 (1837)
Entstehung
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Sterne funkeln, und dennoch wollte er von mir wissen,ob die Sonne wirklich untergegangen sey? Ich würdeihn für einen Narren oder für blind gehalten haben,wenn mich mein Janitschar nicht daran erinnert hätte,daß die Muselmänner, die den Ramadan beobachten,nicht eher essen, als bis die Sonne vom Horizonte ver-schwunden ist, und wenn er nicht bcygefügt hätte, daßmein Schelk, aus Andacht diesem Gebrauche folgend,nicht eher zu essen wagen würde, als bis er durch das' Zeugniß eines andern überzeugt wäre, daß ihn sein Augenicht täusche. Ein Wort von mir hob alle seine Zweifel.

Man ist, so viel als möglich, besorgt, an einemOrte der Wüste zu lagern, wo sich Gesträuch befindet,! und man entladet schnell die Kameele, die, kaum be-! freyt, einige ärmliche Nahrung suchen. Wenn man^ genöthigt ist, an einer ganz nackten Stelle zu halten,so entfernen sich, so bald der Platz bestimmt ist, mehrerel Männer in verschiedenen Richtungen, und kommenl früher oder später mit einem Vorrathe dürrer Pflanzeni zurück, mit denen man ein großes Feuer macht. Mansetzt sich um dasselbe herum, um zur Bereitung desI Mahles zu schreiten, das meistens aus ungesäuertenBrodkuchen besteht, die man aus Mehl macht, das inWasser gerührt wird. Diese Brodkuchen, die man imLande Ruga nennt, sind außerordentlich dünn, undbacken sich in der Asche sehr schnell. Einige essen Reis,Zwiebeln, Linsen. Bisweilen trinkt man nach derMahlzeit Kaffee, der in der Wüste noch mehr, alsirgend anderswo die Lust des Arabers ist.