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ligion dargestellt war. Im Namen Mahomets unddes Koran forderte der Minister alle guten Muselmän-ner zum heiligen Kampfe auf. Er erinnerte sie, daßder Himmel Jenen offen stehe, welche die Ungläubigenermorden; er versprach überdieß demjenigen, der denBefehlshaber der Christen in Egypten rödten würde,seinen Schutz und irdische Belohnungen. Dieser Auf-ruf an den Fanatismus ward gehört, und bald meldecesich ein Seid.
»Soleyman-el-Habbi machte sich durch eine glühendeFrömmigkeit bemerkbar. Er war ungefähr 24 Jahrealt, und wurde von einer tiefen Melancholie verzehrt,welche durch die religiöse Ueberspannung Nahrung er-hielt. »Der heilige Kampf« öffnete ihm die Pfortendes Himmels; er trug kein Bedenken, sich zu aufzu-opfern, und empfing aus der Hand des Agenten desGroßvcziers einen Dolch, mit dem er das ruhmvolleOpfer vollbringen sollte. Man gab ihm auch Geldund ein Dromedar, um die Reise machen zu können.Empfehlungsbriefe sollten ihm in Cairo einen Zufluchts-ort und Gehilfen verschaffen; der Zufluchtsort ist eineMoschee, die Gehilfen sind jene, welche in derselbenden Dienst versehen. So ist es also ein Tempel, woder unglückliche junge Mann in seinem Vorhaben be-stärkt wird und wo die Ausführung reifen soll. Dre,)Ulema, oder Häupter des musclmännischcn Gesetzes,sind seine Vertrauten; statt ihn von dem Verbrechenabzubringen, vermehren sie in seinem Herzen den Durstnach dem Blute eines Ungläubigen; sie zeigen ibm