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von Sockel bilden. Das Uebrige, von der ersten Stein-schicht an, war ganz mit einem geglätteten und Po-inten Steine bedeckt. Von dieser Verkleidung ist nurnoch der kleinste Theil, und zwar von der Spitze anbis ungefähr vierzig Fuß unter derselben, übrig. HerrBelzoni, der vor einigen Jahren in ihr Inneres ge-drungen ist, gelangte nach vieler Mühe und Beschwervein das Hauptzimmer, und sah darin einen großen Sarg,in welchem sich mehrere Gebeine befanden, die von ge-schickten Anatomen untersucht und für vie eines Och-sen erkannt wurden. Man schloß hieraus, und sehrwahrscheinlich mit Recht' daß diese Ueberreste irgendeinem Apis *) gehört hatten, und daß diese Gott-heit mit den Pharaonen die Ehre des königlichen Be-gräbnisses theilte.
Ueber die dritte Pyramide, die des Mycerinus, willich Ihnen nur einige Worte sagen. Sie ist die kleinst:von den chrcyen und nach dem Plane des Cheops er-baut. Ihre Außenseite war sonst mit rothem Granitvon Elephantine bekleidet, aus welchem die meistenegyptischen Obelisken bestehen. Die Geldgierde hatdie Araber veranlaßt, die Steine dieser Verkleidungherabzureißen, um sie zu verkaufen oder ihre Häuserdamit zu zieren. Am Fuße dieses Denkmales trifft mannoch sehr viele Stücke davon an.
Leben Sie wohl.
*) Dem geheiligten Stiere, einer der vorzüglichsten Gott-heiten Egyptens.
NM »ach Jerusalem, in. Bd. 6