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ungefähr fünfzig Fuß über der Ebene. Einige sindvon Ziegelsteinen, die andern von Bruchsteinen, alleaber von roher und wenig bemcrkenswerther Arbeit.Die höchste, von sehr großen Ziegelsteinen erbaut, istsehr beschädigt; ihre Grundfläche hat, wie man ver-sichert, 800 Fuß im Umkreise. Im Jahre 1821 gelanges dem preußischen General, Grasen Minutoli, sieöffnen zu lassen. Er sah darin lange, unterirdischeGewölbe, zahlreiche Gänge, weite Säle, Zimmer, derenWände mit Hieroglyphen bedeckt sind, und eine Artvon Hciligthum, dessen Bestimmung nicht bekannt ge-worden ist. Der Sand, den der Wind seitdem wie-der vor der Oeffuung aufgehäuft hat, gestattet denEingang nicht, ohne daß eine neue eben so langwierige,als kostspielige Arbeit unternommen würde.
Die zweyte Pyramide ist noch mehr verschüttet undbeschädigt, als die vorige. Der Pilger Peter de laBalle *) drang gegen Anfang des 17. Jahrhunderts inihr Inneres. Hören Sie, was er darüber erzählt:
»Am Fuße des Abhanges angelangt mußten wirnicht, wie bey der andern Pyramide, steigen; wirtrafen unmittelbar auf das Grabzimmer, das sehr hochund sehr groß ist. Das Gewölbe ist nicht horizontal,
*) Pictro de la Valle zu Rom geboren 1Z86, daselbstgestorben 1K52, gehört zu den besten Neisebeschrei-bern des 17. Jahrhunderts. Er brachte ellf Jahre inder Türkcy, in Egypten, Arablcu und Indien zu.
Der Ucbersctzer.