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von einer so großen, so mächtigen, unter den Völkeruso geachteten Stadt nichts mehr übrig, als die Ruinen,die vor uns liegen.
Die beträchtlichsten sind nahe bey dem Dorfe Mit-Rahineh. An mehreren Orten liegen sie aufgehäuft,mit Staub bedeckt, und erinnern um so mehr an dasNichts aller menschlichen Größe, als sie gewissermaßenmit jenen Erdhügeln Aehnlichkeit haben, welche dieTodtengräber auf den Gräbern der Verstorbenen auf-häufen. Als wir sie durchgingen, verweilten wir beymehreren Blöcken, von denen wir uns nicht erklärenkonnten, welche Bestimmung sie gehabt haben mochten.Bon da kamen wir zu einer kolossalen Statue, in derman allgemein die Statue des Sesostris, von der He-rodot spricht, erkennen will. Diese Statue, die auseinem einzigen Granitblocke von dreyßig Armslängenbesteht, befindet sich nahe an dem Orte, wo derTempeldes Vulkan, einer der schönsten Egyptens, stand; sieliegt mit der Vorderseite auf der Erde. Ein Tb eil derBeine, die zerbrochen worden sind, fehlt. Die übri-gen Theile sind vollständig erhalten und so unbeschä-digt, daß man glauben könnte, das Werk sey ebenerst aus den Händen des Bildhauers hervorgegangen.Der Ausdruck des Kopfes ist durch den Adel und dieAnmuth der Züge bemerkenswcrth. Das ist Alles,was in einer Stabt, wo der Berühmteste der Erobererregierte, dessen Namen der Erdkreis erfüllt hatte, anseinen Ruhm erinnert, an diesen Ruhm, den der Menschin der Vcrirmng seines Hochmuthes, wie Rollüw sich