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herrlicher. An die Garten stößt ein nicht wenigersehenswerther Park, der viele fremde Thiere und unterandern ein schönes Bcutelthier, ein Geschenk des Königsvon England, enthält.
So sehr mir auch das, was ich so eben gesehen,gefallen hatte, so vergaß ich es doch einigerma-ßen über dem Schauspiele, das ich auf dem Rück-wege nach Cairo genoß. Der Tag war herrlich; derAbendwind erfrischte die Luft. Die Bäume der Allee,die zur Stadt führt, waren von Vögeln belebt, dieauf ihren Zweigen herumhüpften und das Ende desTages mit einem lebhaften Zwitschern fcyerten; ein:Menge Barken, die hin und herfuhren, bedeckten denNil; — die Landschaft entzück« mich durch ihr schönesGrün, mit dem sie auf dieser Seite prangt, und aufwelchem zahlreiche Heelden weideten; — die Ufer desFlußes mit Pallästen, Lusthäusern, Manufakturgebäuoenbesetzt, zogen der Reihe nach meine Blicke an sich, diesich von da in die Ferne, auf den Mokatam, auf dieWüste und die gigantischen Grabdenkmale richteten, undmeine Gedanken zu wichtigen und ernsten Betrachtungen zurückführten.
Am andern Tage besuchte ich den Sklavenmarkt;der österreichische Konsul begleitete mich. Im Dahin-gehen schauderte ich schon im Voraus über das, wasich da sehen würde: Menschen von Menschen zum Ge-genstande eines grausamen und schändlichen Handel-gemacht, die sie verkaufen, damit sie das Werkzeug desWortheils Anderer, vielleicht das ihrer schändlichen
Reise nach Jerusalem. Iii. Bd. 5