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nem Schatten ruhte. Dieser Baum, der im Oriente .allgemein verehrt wird, befindet sich in der Mitte einesgroßen Gartens, oder vielmehr eines Waldes von Oran-genbaumen. Es scheint, daß man seinem ungeheuerdicken Stamme einige Zweige eingepfropft hat, die ge-genwärtig eine beträchtliche Stärke erreicht haben. Erbietet eine der außerordentlichsten Erscheinungen derWegetation dar. Mit Hilfe des Herrn Champion habeich seine Dicke gemessen, er hat mehr als 6 Klafterim Umfange. Viele Leute haben sich das Vergnügengemacht, ihre Namen in die Rinde dieses majestäti-schen Baumes einzugraben. Sein Anblick macht umso lebhafteren Eindruck, da er der christlichen Fröm-migkeit Erinnerungen zurückruft, die am geeignetstensind, sie zu rühren: die Verfolgung eines Kindes durcheinen Tyrannen, die mütterliche Angst Marias, dieSorgfalt Josephs. Wir verweilten einige Augenblickein der Betrachtung dieses Baumes, theilten einanderunsere Gedanken darüber mit, und bewunderten, wieseit der Verfolgung, an die uns der Anblick diesesBaumes erinnerte, bis zu den Verfolgungen der letz-ten Zeiten, wunderbarerweise die Schwäche über dieStärke gesiegt hat, wie die Unschuld beständig denSchlingen und der Wuth des allmächtigen Ver-brechens entgangen ist, wie endlich alle Verfolger geen-det haben, bey diesem Hcrodes angefangen, dem seineschändlichen Schmeichler den Beynamen „der Große"gaben, den die Gerechtigkeit des Himmels verdammte,bey lebendigem Leibe zu verfaulen, und dessen Tod die