so
der nemliche Mespheus wäre, von dem Plinius spricht,und fügt bey, daß die Inschriften daran von Sesostrisund seinem Nachfolger herrühren. Unterrichtete Män-ner stützen sich jedoch, um die übrigens wichtigen undgenauen Angaben des Herrn Champollion zu bestrei-ten, nicht allein auf das gänzliche Stillschweigen derGeschichte darüber, sondern hauptsächlich auf das Still-schweigen Diodors von Sizilien insbesondere. Da siesich nicht entschließen können zu glauben, daß dieserGeschichtschrciber, der nach ihrer Behauptung Egyptenbesucht hat, nachdem er von den Obelisken in Heliopo-lis gesprochen, nicht auch die des Möris sollte erwähnthaben, wenn sie am nemlichen Orte sich befundenhätten, so weisen sie der neuen Meinung ihren Platzunter der Zahl der mehr oder weniger unerwiesenen,oder mehr oder weniger wahrscheinlichen Vermuthun-gen der Wissenschaft an. Wenn ich über einen Gegen-stand, der meinen Kenntnissen so fremd ist, meine Mei-nung aussprechen darf, so crrathen Sie leicht, welcherSeite mich meine Achtung für die tiefe Gelehr-samkeit des Mannes, der in die Geheimnisse der In-schriften-Sprache der Egyptier so tief eingedrungenist, geneigt machen wird.
Man sieht zu Mataryeh einen alten Sykomore')den die meisten Fremden besuchen. Er ist besondersden Christen theuer, weil der Ueberlieferung zufolge dieheilige Familie auf der Flucht nach Egypten unter sei-
*) Acgyptischer oder Manlbcer-Feigenbaum.