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Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
86
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lich, und in Hinsicht auf Schönheit, Gestalt, Gelehrig-keit, sind die cgyptischen Esel ohne Widerspruch (neh-men Sie, ich bitte darum, den Ausdruck im günstigstenSinne) die ersten der Welt. Esel von dieser Art sahich nirgends, obwohl ich überall viele gesehen habe.

Der egyptische Esel besitzt eine seltene Lebhaftig-keit. Sein Schritt ist sicher, sein Gang so sanft, daßman auch nicht die mindeste beschwerliche Bewegungempfindet, und was sein Verdienst voll macht, er istunermüdlich. Ich mache mit ihm große Strecken instarkem Trab, in starkem Galopp, ohne daß er ermü-det. Nachdem ich auf diese Weise auf ihm zwcy bis dreyvolle Stunden lang im Staube der Stadt, oder imSande der Umgegend herumgeritten bin, steige ichmanchmal ab, um meine Wißbegierde zu befriedigen,oder um ein Geschäft abzumachen, und wenn ich wiederzurückkomme, finde ich ihn munter, mich stolz anseh-end, ausschlagend, und wie der hitzigste Nenner seineUngeduld beweisend, den Weg fortzusetzen. Kurz, meinFreund! es gibt nichts, was lebhafter, thätiger, munte-rer, gewandter, und wenn ich nicht besorgen muß, Ih-nen lächerlich zu erscheinen, so sage ich, nichts was ver-ständiger wäre, als der Esel von Cairo. Mitten indieser Menge von Cameelen oder Dromedaren, die mitUngeheuern Kisten beladen sind, und die engen Stras-sen versperren, durch die ich ritt, würde ich mir ohneseinen Verstand schon zwanzigmal den Kopf zerschla-gen haben, oder in Gefahr gerathen seyn, zerschmettertzu werden.