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die öffentlichen, weltlichen und geistlichen, Gebäudeunterscheiden konnten, die, wenn man sich großenStädten nähert, entweder durch ihre Form oder durchihre Höhe sich im Allgemeinen schon von weitem be-merklich machen. War unser Erstaunen hierüber groß,- so mußten wir uns aber noch mehr über die beynaheunzählbare Menge der ungepflasterten, engen, unregel-mäßigen, krummen Straßen wundern, die keinen Aus-gang zu haben schienen, und wie ich, so lange ich michim Oriente aufhielt, keine ähnlichen gesehen habe.Es gibt deren, wo man zu Pferde Mühe hat, durch zukommen. Die breitesten Straßen sind jene, wo diePersonen von einem gewissen Range wohnen, und dieder Marktplätze. Man muß sie in der Höhe bedecken,um sich vor der Sonne zu schützen, deren Gluth uner-träglich ist. Einige sind beynahe ganz öde, die andernaber, und zwar die meisten, sehr belebt. Das Gedrängeist hier außerordentlich, und man drückt und stößt sichda, wie die Meercswogen einander drängen. Es istschwer, sich Platz zu machen. Wenn ich ausgehe, gehtein Janitschar mit erhobenem Stocke vor mir her, undes bedarf aller seiner Drohungen, seines Schreyensund der ganzen Kraft seiner Lunge, um mir einenWeg zu bahnen. Harems, die durch Verschnittene ge-führt werden, Reihen schwer beladener Kameele, Ab-theilungen von Soldaten, welche die Wache ablösen,vornehme Personen auf Pferden oder Maulthieren, Leutejeden Standes auf Eseln, begegnen, durchkreuzen sichunaufhörlich, schlüpfen bey einander vorüber, und, was